Die Macht der Ohnmacht

Unerkannt, unentdeckt, unbemerkt und versteckt

Wie das Gift einer Schlange sickerst du in den Boden

Ergreifst mein Fundament

Und alles Licht flieht nach oben

Du zischst & kreischst bis selbst die letzte Wand erstarrt

Bis jeder Stein fest auf dem anderen verharrt

Und sich nichts mehr traut, sich auch nur ein

bisschen zu regen

Das ganzes Haus tut so, als wäre es nicht mehr am Leben.

Du bist die Herrscherin der unteren Welt

Weißt stets wie man alle auf Abstand hält

Wie du mich verblassen lässt und ich nicht unverhüllt

fühlen muss in einer kalten Welt …

Und ich danke dir heute, für all dein Geschick

Du hast mich behütet, geschützt und versteckt

Mich aus Liebe ein Stück vom Leben entrückt

Und nun bin ich so weit und komme zurück

Anna