Die Macht der Ohnmacht
Posted On 22. April 2026
Unerkannt, unentdeckt, unbemerkt und versteckt
Wie das Gift einer Schlange sickerst du in den Boden
Ergreifst mein Fundament
Und alles Licht flieht nach oben

Du zischst & kreischst bis selbst die letzte Wand erstarrt
Bis jeder Stein fest auf dem anderen verharrt
Und sich nichts mehr traut, sich auch nur ein
bisschen zu regen
Das ganzes Haus tut so, als wäre es nicht mehr am Leben.
Du bist die Herrscherin der unteren Welt
Weißt stets wie man alle auf Abstand hält
Wie du mich verblassen lässt und ich nicht unverhüllt
fühlen muss in einer kalten Welt …

Und ich danke dir heute, für all dein Geschick
Du hast mich behütet, geschützt und versteckt
Mich aus Liebe ein Stück vom Leben entrückt
Und nun bin ich so weit und komme zurück
Anna